5 Dinge, die wir beim newTV Kongress 2018 gelernt haben

Am 22. März diskutieren rund 250 Experten mit dem Who’s who von TV-Anbietern, Produzenten, Unternehmen und Agenturen aus dem In- und Ausland beim newTV Kongress 2018. Wir haben Hamburgs größten Bewegtbild-Kongress noch einmal Revue passieren lassen und für euch die fünf wichtigsten Erkenntnisse zusammengefasst.

Klassische TV-Werbung noch nicht tot

Beim #advertising Panel diskutieren Deniz Mathieu (pilot), Christian Nienaber (Publicis Pixelpark), Stefanie Tennrath (Dentsu Aegis Network) und Jörg Brühl (MEDIA BROADCAST GmbH) über die Zukunft von TV-Werbung. Am Ende war man sich einig: Die klassische Werbeunterbrechung ist noch nicht tot. Die Qualität und Quantität von Spots sei sogar noch gestiegen. Der Wandel der Werbung dürfe jedoch nicht ignoriert werden


Streaming-Durchbruch von Breitbandausbau abhängig

Reichlich Diskussionspotential gab es auch beim #distribution Panel mit Guido Meardi (V-Nova), Kay Dammholz (DAZN), Bernd Thielk (willy.tel) und Nabil Moghib (SPIEGEL TV). Die momentane Infrastruktur werde dabei nicht den Bedürfnissen der Nutzer nach hochauflösenderen Content und entsprechend schnellerem Internet gerecht. Die Ursache dieser Problematik laut Bernd Thielk: „Wir finden keine Tiefbauunternehmen, die Kapazität haben, um Glasfaserkabel zu verlegen.“ Durch diese fehlende Bandbreite der Netze würden newTV- und Webvideo-Anbietern in Deutschland enorme Zuschauerreichweiten entgehen. Der Durchbruch von Video-Streaming hänge somit auch entscheidend von dem Ausbau der Infrastruktur ab.


Kreativität und Inhalte bestimmen die Zukunft

„Heutzutage ist es wichtiger, ein Schöpfer zu sein als ein Analytiker“, meint Jörg Mohaupt (Non-Executive Director, Access Industries). Beim Fireside-Chat mit Oliver Koch (newTV Focus Group) betonte er die Relevanz von Kreativität und Inhalten, die bei der Videoproduktion eine zukunftsweisende Rolle spielen und in die es sich zu investieren lohne.


Traditionelles TV und Internet müssen zusammenwachsen

Beim Strategiegespräch mit Kai Flatau (Focus Group) machte Christoph Vilanek (CEO, freenet) deutlich, was Nutzer beim TV-Konsum nervt: schwer zu personalisierende Programmierung und vor allem die Bindung an Ort und Gerät. In Zukunft müsse man mehr Flexibilität in Form von Streaming-Angeboten und Drahtlosverbindungen schaffen.


Videoproduktion muss schnell und simpel sein

Videocontent muss schnell und einfach produziert werden. Laut Amy Emmerich (CCO, Refinery29) sei das entscheidend, um im Video-Business erfolgreich zu sein. Der Grund: Durch die Produktion einer Vielzahl von Videos ließen sich verschiedene Themen und Formate flexibel testen und damit besser auf die Bedürfnisse der Zuschauer abstimmen.


Du willst mehr über den newTV Kongress 2018 erfahren? Hier kannst du die wichtigsten Ereignisse des Kongress noch einmal nachlesen.

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